Regensburger Vorträge zum östlichen Europa
26.10.2011 „Deutsche Albanienpolitik. Agieren in einem Land zwischen Dynamik und innenpolitischer Blockade“
Podiumsgespräch mit Botschafterin Carola Müller-Holtkemper, Albanien und Dr. habil. Adrian Klosi, Tirana.
Begrüßung durch den stellvertretenden Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen e. V., Sebastian Körber. Moderation: Dr. Konrad Clewing.
In Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und dem Instituts für Auslandsbeziehungen e. V. (Stuttgart)
Zeit: 26.10.2011, 19 Uhr:
Ort: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa, Landshuter Str. 4, (Raum 319, 3. OG)
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06.07.2011 Die neue Verfassung Ungarns
Prof. Dr. Gábor Hamza, Institut für Römisches Recht an der Loránd-Eötvös-Universität Budapest
Die ungarische Politik war lange nicht so spannend, wie in die-sen Tagen. Die Regierung in Budapest unternimmt Schritte, die jahrelang aufgeschoben wurden. Die überwiegende Mehrheit der Wähler des Landes und wohl ein bedeutender Anteil der ungarischen Bevölkerungsgruppen außerhalb der Staatsgrenzen ver-folgen diese Maßnahmen mit Sympathie, die aber zugleich in Teilen der internationalen Öffentlichkeit auf heftige Ablehnung stoßen. Da die innenpolitischen Entwicklungen die ausländische Wahrnehmung Ungarns auch nach der EU-Ratspräsidentenschaft beeinflussen werden, kommt dem ungarischen Parlament, das Ende April die neue Staatsverfassung beschlossen hat, eine außerordentlich große Verantwortung zu. Es sind Entscheidungen gefallen, welche die innere Struktur, aber auch die Außenbeziehungen Ungarns beeinflussen werden.
Professor Hamza schildert die Motive und den Ablauf der in Budapest im Sommer 2010 begonnenen verfassungsgebenden Arbeit und stellt ihr Ergebnis im kritischen Vergleich mit ausgewählten europäischen Grundgesetzen vor.
Zeit: 06.07.2011, 18.00 Uhr
Ort: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Landshuter Str. 4, Raum 017
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08.06.2011 The transformation of Russia's elite during the past 20 years
Prof. Dr. Jakov A. Pleis, Moscow Head of chair of socio-political sciences, Finance Academy, Moscow
Russia's elite has undergone a significant transformation over the last two decades. Several distinct stages of elite transformation can be characterized by looking at the example of Russia's elite. The analysis of separate stages sheds light on a number of problems any country experiences.
The Russian example is particularly helpful for understanding the problems of societies in transition and can serve as a valuable source of information for countries that are trying to move from totalitarianism to real (not decorative) democracy
Zeit: 08.06.2011, 15.00 Uhr
Ort: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Landshuter Str. 4, Raum 017
In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung,
14.04.2011 In Europa und doch am Abgrund: Bosnien und Herzegowina. 15 Jahre nach Dayton.
Podiumsdiskussion mit
Dr. Vedran Džihić, Politikwissenschaftler, Wien
Dr. Armina Galijaś, Historikerin, Graz
Bischof Dr. Franjo Komarica, röm.-kath. Bischof von Banja Luka
Dr. Rade Kisić, Theologe, Belgrad
Moderation: Prof. Dr. Michael Albus
Chefredakteur der Zeitschrift OST-WEST. Europäische Perspektiven
Zeit: 14.04.2011, 19 - 21 Uhr
Ort: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Landshuter Str. 4, Raum 319.
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10.11.2010 Die Ukraine unter Janukowytsch – Herausforderung für die Zivilgesellschaft?
Peter Hilkes, Netzwerk „forumNET.Ukraine“, Lehrbeauftragter für ukrainische Landeskunde an der LMU
Unter dem neuen Präsidenten Viktor Janukowytsch richtet sich die Ukraine „neu“ aus, wobei Muster aus der Sowjetzeit eine Renaissance erleben. Medien- und Meinungsfreiheit stehen im Fokus der neuen Machthaber. Die Zivilgesellschaft in der Ukraine ist daher besonders gefordert. Herr Hilkes wird in seinem Vortrag auf aktuelle Ereignisse und Herausforderungen für die Zivilgesellschaft in der Ukraine eingehen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen am Mittwoch 10. November 2010 18:00 Uhr.
Zeit: 10.11.2010
Ort: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 017, Erdgeschoss, Landshuter Str. 4, Regensburg
In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, Zweigstelle Regensburg.
07.07.2010 Zur Weltsicht Russlands. Die russische Sicherheitspolitik zwischen multipolarer Welt, souveräner Demokratie und Multilateralismus.
Prof. Dr. Andrei Zagorski (Moskau)
Russland ist auf der Suche nach seinem Platz in einer multipolaren Welt, deren Kern die alten (westlichen) und neuen (nicht-westlichen) Großmächte – "souveräne Demokratien" – ausmachen. Die gegenseitige Abstimmung ihrer Interessen im multilateralen Rahmen – ob im Weltsicherheitsrat, in der G8 oder innerhalb der jüngst gegründeten G20 – soll die kooperative Steuerung der globalen Entwicklungen ermöglichen.
Zeit: 07.07.2010, 18.00 Uhr.
Ort: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 017.
Veranstalter: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg.
16.06.2010 Ungarns Europäische Kulturhauptstadt 2010: Deutsche Bezüge in der Geschichte von Fünfkirchen/Pécs.
Dr. Harald Roth (Potsdam)
Die rund zweitausendjährige Geschichte von Fünfkirchen/Pécs im Süden Ungarns wurde von verschiedenartigen Völkerschaften geprägt. Dabei nahmen auch die Deutschen im Mittelalter und in der nachosmanischen Zeit eine wichtige Rolle ein, ob als Bischöfe, Kaufleute, Offiziere, Handwerker oder Bergarbeiter. Während der Osmanenherrschaft war Fünfkirchen hingegen dominant slawisch. Die moderne und lange Zeit sehr erfolgreiche Stadt ging schließlich aus mehrfachen demografischen und kulturellen Brüchen hervor.
Grußwort Dr. Albrecht Weiland, Geschäftsführer Verlag Schnell & Steiner.
In Kooperation mit dem Verlag Schnell & Steiner, Regensburg, und mit Präsentation des Kunstführers "Fünfkirchen – Pécs. Ein kunstgeschichtlicher Rundgang durch die Stadt unter dem Mecsek-Gebirge" von Tamás Aknai (dt. und ung., 2010).
Zeit: 16.06.2010, 18.00 Uhr.
Ort: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 017.
Veranstalter: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg.
26.05.2010 Wissenschaftskooperation mit Russland: das Deutsch-Russische Juristische Institut
Prof. Dr. Alexander Trunk (Kiel)
Die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit russischen Partnern stellt trotz aller Intensivierung immer noch eine besondere Herausforderung dar. Unterschiedliche Rahmenbedingungen der Wissenschaftsorganisation müssen ebenso in einen Ausgleich gebracht werden wie unter-schiedliche Mentalitäten. Das vor zwei Jahren gegründete Deutsch-Russische Juristische Institut (DRJI) hat sowohl deutsche als auch russische Träger und ist somit ein erfolgreiches Beispiel für eine derartige Kooperation. Sein Initiator Prof. Dr. Alexander Trunk analysiert anhand des DRJI Strukturen und Möglichkeiten der deutsch-russischen Wissenschaftskooperation und zeigt auf, welche Hindernisse neue Initiativen überwinden müssen.
In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde.
Zeit: 26.05.2010, 18.00 Uhr.
Ort: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 017.
Veranstalter: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg.
04.05.2010 Innenpolitik in Rumänien. Strukturen und Probleme.
Klaus Johannis (Hermannstadt/Sibiu)
Klaus Johannis amtiert als Angehöriger der stark geschrumpften deutschen Minderheit seit 2000 als mehrfach wiedergewählter Bürgermeister des siebenbürgischen Hermannstadt/Sibiu. Auf Landesebene war er Ende 2009 der Wunschkandidat der Parlamentsmehrheit für den Posten des rumänischen Ministerpräsidenten. Einen internationalen Namen hat er sich auch durch seine sehr erfolgreiche Ansiedlungspolitik gegenüber deutschen Unternehmen gemacht. Er berichtet aus der Insiderperspektive über die innenpolitischen Verhältnisse eines großen EU-Neumitglieds, das einer breiteren deutschen Öffentlichkeit sonst fast nur mit Blick auf vorhandene Probleme ein Begriff ist.
In Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Oberpfalz/Kelheim.
Zeit: 04.05.2010, 19.00 Uhr.
Ort: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 319.
Veranstalter: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg.
14.01.2010 Alle Wege führen nach Frankfurt? Mittel- und Osteuropa und der Euro in Zeiten der Krise.
Gabriel Glöckler (Frankfurt)
Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat viele der Staaten Mittel- und Osteuropas schwer getroffen und sie auf ihrem Weg zum Euro zu-rückgeworfen. Ausgehend von einem Blick auf die zum Teil hausgemachten Ursachen der massiven wirt-schaftlichen Ungleichwichte und das lokale und internationale Krisenmanagement sollen die Aussichten eines Beitritts zur Währungsunion näher erläutert und analysiert werden.
Zeit: 14.01.2010, 18.00 Uhr.
Ort: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 017.
Veranstalter: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg.
04.12.2009 (Ost-) Europäische Antworten auf die aktuelle Wirtschaftskrise.
Prof. Dr. András Inotai (Budapest)
András Inotai, renommierter ungarischer Ökonom und Generaldirektor des Budapester Instituts für Weltwirtschaft, behandelt die Strategien im östlichen Europa zur Bewältigung der aktuellen Weltwirtschaftskrise. Der Vortrag ist zugleich Impuls für die anschließende Podiumsdiskussion zwischen A. Inotai und dem "Wirtschaftsweisen" Wolfgang Wiegard von der Universität Regensburg, moderiert durch Ulf Brunnbauer und Jürgen Jerger (beide Regensburg). Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Universität Regensburg, im Rahmen der Tagung: "Krisen im östlichen Europa: Erfahrungen und Lösungsstrategien", 04.-05.12.2009.
Zeit: 04.12.2009, 19.30 Uhr.
Ort: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 319.
Veranstalter: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg.
25.11.2009 Restauratives und revolutionäres imperiales Denken im postsowjetischen Russland: Versuch einer spektralanalytischen Erklärung der antiwestlichen Wende in der Putinschen Außenpolitik.
Dr. Dr. Andreas Umland (Eichstätt)
Seit etwa acht Jahren hat sich die Außenpolitik Russlands deutlich gewandelt und ist wieder "antiwestlicher" geworden. Zur Erklärung dominieren personalistische oder geschichtsphilosophische Ansätze. Andreas Umland hingegen versucht, die russische Außenpolitik aus den innenpolitischen Konstellationen heraus zu interpretieren. Demnach reflektiert der Wandel der Außenpolitik das Erstarken "revolutionärimperialistischer" politischer Kräfte im Inneren. Der Vortrag setzt sich mit diesem Teil des politischen Spektrums und mit seinem Einfluss auf die Formulierung außenpolitischer Ziele auseinander.
Zeit: 25.11.2009, 18.00 Uhr.
Ort: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 017.
Veranstalter: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg.
12.10.2009 Das jüdische Kulturerbe in der Slowakei.
Dr. Maroš Borský (Bratislava)
Das jüdische Kulturerbe in der Slowakei besteht aus über einhundert Synagogenbauten, 700 jüdischen Friedhöfen und anderen Denkmälern. Vor dem Holocaust lebten 136.000 Juden im Land. Heute zählen in der Slowakei 3.000 Bürger zur jüdischen Bevölkerung. Über Gegenwart und Zukunft des jüdischen Kulturerbes in seinem Land spricht der Autor der einzigen Buchmonographie über slowakische Synagogen. Dr. Maroš Borský ist Gründer des Projekts der Slowakischen Route des jüdischen Kulturerbes.
Zeit: 12.10.2009, 18.00 Uhr.
Ort: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 319.
Veranstalter: Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Donumenta.
08.07.2009 Korruptionsbekämpfung im östlichen Europa am Beispiel Rumäniens.
RA Axel Bormann, Wissenschaftl. Referent für rumänisches Recht, Institut für Ostrecht
Rumänien und Bulgarien werden innerhalb der EU mittlerweile so sehr als Synonym für Korruption und das Scheitern ihrer Bekämpfung wahrgenommen, dass die Frage gestellt wird, ob ihre Aufnahme nicht ein Fehler gewesen sei. Axel Bormann, Mitarbeiter des Instituts für Ostrecht und Spezialist für rumänisches Recht, präsentiert die Anstrengungen des rumänischen Gesetzgebers der letzten Jahre und die praktische Anwendung der Anti-Korruptions-Gesetzgebung. Berücksichtigt werden sämtliche relevanten Bereiche vom Strafrecht über das Vergabewesen bis hin zu den Rechtsfolgen auf Korruption basierender Geschäfte.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen am Mittwoch 8. Juli 2009 18:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 017, EG Landshuter Str. 4, Regensburg
24.06.2009 Osteuropa – Achillesferse unserer Energieversorgung?
Vortrag von Dr. Petra Opitz, Osteuropa-Institut der FU Berlin
Eine strategische Energiepartnerschaft mit Russland zur Sicherung der europäischen Energieversorgung mit Öl und Gas muss eine verstärkte Kooperation mit den aufstrebenden Energiemächten Zentralasiens und klare Regelungen über die Transitpipelines einschließen. Dabei sind verschiedene Problembereiche zu beachten: Für die Energielieferanten besteht die Gefahr, dass der Energiereichtum die Wirtschaftsstrukturen ungünstig verzerrt; die Energieimporteure wollen eine Diversifizierung der Lieferwege und für beide sind gegenseitige wirtschaftliche Abhängigkeit durchaus vertrauensbildend.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen am Mittwoch 24. Juni 2009 18:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 017, EG Landshuter Str. 4, Regensburg
13.05.2009 Kroatien, die EU und das südosteuropäische Umfeld
Vortrag von Bernd Posselt, MdEP, Europäisches Parlament, Straßburg/Brüssel Kroatien, das 2004 die Aufnahme in die Erweiterungsrunde der EU von 2007 knapp verpasst hat, ist auch weiterhin durch seine konkretere Beitrittsperspektive unter den verbliebenen Nichtmitgliedstaaten im europäischen Südosten ein Sonderfall. Sicher ist sein Beitritt zur EU aber auch selbst mittelfristig noch nicht. Bernd Posselt, außenpolitischer Sprecher der CSU im Europaparlament und langjähriger Kenner Südosteuropas, analysiert das Verhältnis von Kroatien zur EU und bindet es ein in die aktuelle Brüsseler und Straßburger Südosteuropapolitik
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen am Mittwoch 13. Mai 2009 18:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 319, 3. Stock Landshuter Str. 4, Regensburg
24.04.2009 Bildung, Wissenschaft und Forschung – Wege zu europäischen Standards in einem neuen Land.
Vortrag von Prof. Dr. Enver Hoxhaj, Minister für Bildung, Wissenschaft und Technologie, Prishtina, Kosovo
Kosovo hat im „Schattenstaat“ der 1990er Jahre, dann unter dem Schirm der Vereinten Nationen ab 1999 und seit der Unabhängigkeit Anfang 2008 mehrere Phasen von Staatsbildung durchlaufen. Das erreichte Maß an faktischer Eigenstaatlichkeit schwankt jedoch stark nach den verschiedenen staatlichen Aufgabenfeldern. Bildung und Wissenschaft zählen dabei zu den gewachsenen Kernbereichen kosovarischer Eigenverantwortung. Dennoch ist der Weg zu europäischen Standards auch dort mühsam. Als zuständiger Minister bietet Enver Hoxhaj, der in Wien als Historiker promovierte, eine programmatische Analyse über Schwerpunkte und Aufgaben einer modernen Bildungs- und Wissenschaftspolitik in einem schwierigen Umfeld.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen am Freitag 24. April 2009 19:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 319, 3. Stock Landshuter Str. 4, Regensburg
29.01.2009 Integration als Krisenprävention? Zur Bilanz der EU-Westbalkan-Politik.
Vortrag von Gernot Erler, MdB Staatsminister im Auswärtigen Amt und Präsident der Südosteuropa-Gesellschaft
Gernot Erler, für Ost- und Südosteuropa zuständiger Staatsminister im Auswärtigen Amt, bilanziert in seinem Vortrag die Grundzüge und Ergebnisse der europäischen Politik gegenüber dem Westbalkan in seiner Doppelstellung als Nachkrisen-Region und potenzieller Beitrittsraum zur Union.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen am Mittwoch 29. Januar 2009 18:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 319, 3. Stock Landshuter Str. 4, Regensburg
10.12.2008 Der Holocaust in Rumänien und die Logik der Gewalt.
Vortrag von Prof. Dr. Armin Heinen, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Der Völkermord an den Juden und die Verfolgung weiterer Gruppen im Rumänien der Zeit des Zweiten Weltkriegs weisen in der lokalen Gewaltdynamik und in der Beteiligung des rumänischen Regimes erhebliche Besonderheiten auf. Der Aachener Zeithistoriker und Rumänien-Spezialist Armin Heinen stellt dieses Phänomen teilweise eigenständiger gesellschaftlicher und politischer Gewaltentwicklung in einen europäischen Zusammenhang.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen am Mittwoch 10. Dezember 2008 18:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg, Raum 017, EG Landshuter Str. 4, Regensburg
26.11.2008 "Geschlechterbeziehungen in Balkano-Anatolien, oder: Die Beliebigkeit der Südosteuropa-Studien". Vortrag von Prof. Dr. Karl Kaser (Graz).
Die Familienstrukturen und Geschlechterbeziehungen auf dem Balkan markieren gesellschaftliche Zustände, die im europäischen Zusammenhang als Spezifikum erscheinen können. Für Karl Kaser, Historiker und Kulturanthropologe, geben sie jedoch Anlass, die Frage nach dem Sinn der traditionellen großregionalen Forschungstraditionen und nach der Abgrenzbarkeit von „Europa” und „Nicht-Europa” zu stellen. Die Periode der teils vollzogenen, teils noch andauernden Transformationen ab 1989 hat deutlich gemacht, dass die Geschichtsregion „Südosteuropa“ eine Fiktion darstellt. Generell ergeben Area-Studies wie auch Periodenbildungen lediglich in Hinblick auf die Bündelung spezifischer wissenschaftlich-handwerklicher Fertigkeiten einen Sinn. Als erkenntnisleitende Kategorien sind sie, so Karl Kaser, ungeeignet.
Mitveranstalter ist die Südosteuropa-Gesellschaft, Zweigstelle Regensburg.
Alle Interessierte sind herzlich eingeladen am Mittwoch, den 26. November, um 18:00 Uhr im Seminarraum 017 der Bibliothek im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa, EG, Landshuter Str. 4, Regensburg
24.10.2008 Russische Außenpolitik nach dem Georgienkonflikt. Vortrag von Reinhard Krumm (Moskau)
Nach dem russischen Einmarsch in Georgien fragten sich westliche Politiker, ob dies der Beginn einer neuen imperialen Außenpolitik Russlands ist. Offensichtlich versucht Russland seinen Einfluss in den Ländern der früheren Sowjetunion aufrecht zu erhalten. Der Russland-Experte Krumm behandelt die Frage, ob sich Russland in Zukunft als unabhängiges Machtzentrum verhalten wird oder ob es weiterhin Interesse an multilateralen Sicherheitsbündnissen hat.
Alle Interessierte sind herzlich eingeladen am Freitag, den 24. Oktober, um 18Uhr im Raum 319, Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa, Landshuter Str. 4, Regensburg.





